Mehr Qultur aus Netphen!

Wir sind in der aktuellen Ausgabe der „Mehr aus Netphen“! Herzlichen Dank!

Die gesamte Ausgabe der „Mehr aus Netphen“ hier.

Newsletter Q #5: Das Q dreht sich weiter

Liebe Qulturwerkstätterinnen und Qulturwerkstätter,
liebe Qulturinteressierte,

es geschieht etwas im Staate Q! In der Qulturwerkstatt rauchen Tastaturen, Telefone und Terminkalender. Nicht immer mag von außen sichtbar sein, was drinnen geschieht, gerade in diesen Zeiten, daher winkt euch hier das Neueste aus der Zaunstraße.

Als Mitte März vielerlei Türen im ganzen Land verschlossen wurden, öffnete sich in der Zaunstraße die des Q. Unter Knarzen und Krachen (Dank Tischlermeister Martin Meier inzwischen federleicht) betrete ich seitdem allmorgendlich unser zukünftiges Heim für Kunst und Kultur. Und an die Arbeit: Computer aufbauen, Wasser holen, Weltkugel drehen. Das geht so: Weltkugel drehen, Schreiben: am Antrag für die Förderphase II der „Dritten Orte“, Emails schreiben, jede Menge Emails, an jede Menge Qomplizen, Telefonieren, Skypen, Zoomen, Whatsappen, WordPressen, Instagrammen, Facebooken, noch mehr Emails schreiben: Tagesordnungen, Protokolle, Beschlussvorlagen, Konzepte, Ideen, zum Glück gibt es Emails, sonst sähe unser Briefkasten inzwischen so aus. Unsere Qomplizen durften nicht kommen, also gibt’s jetzt virtuelle Treffen und Rundgänge, mit dem Handy in der Hand. Und dann noch mehr Emails, noch mehr Telefonieren. Und ganz langsam passiert etwas…

Hier und dort lugt die Spitze des Qulturberges aus dem Ozean des Alltäglichen. Weiter drehen, weiter schreiben, weiter telefonieren. Und noch mehr passiert: Helfende Hände (Danke an die ArbeitsQreise!) schreiben mit, packen an und räumen auf, malern und sind da! Allein im Q, aber nicht einsam!

Qomplizen melden sich zurück. Aus Siegen, aus Salchendorf, Netphen und Hilchenbach. Gemeinsame Ideen entstehen. Ein Qulturpfad, Bürgerkunstbauwerke, Lesebegeisterung bei Jung und Alt, Filmjagd durch alle Ortsteile und ein ganzer Monat rund ums Schenken…

Und dann bahnt sich der Rest des Qulturberges an: am 14. Mai entscheidet der Rat der Stadt Netphen einstimmig das Projekt Q zu befürworten und die Qulturwerkstatt beim Aufbau ihres Dritten Ortes zu unterstützen. Das bedeutet keinen Geldsegen der Kommune aber doch ihr Commitment, dass das Q auch von der Politik gewollt ist und darüber freuen wir uns ungemein!

Und es dreht sich weiter: Nächste Woche bekommen wir Besuch aus Olpe. Stephanie Arens und Cynthia Krell von der Regionale Südwestfalen besuchen das Q. Wir schauen hinein und in die Zukunft. Vielleicht eine gemeinsame…

Und weiter: wir sind vom Programmbüro startklar a+b als ein Best-Practice Beispiel aus der ersten Förderphase der Dritten Orte gewählt worden. Hoppla! Klopf, klopf! Auf die Schulter alle Qs miteinander! Es dreht sich…

…und noch bevor das Jahr zu Ende geht… Hoffen wir das C(orona) sausen zu lassen… Time for some Q! Wir planen noch die eine, vielleicht auch andere, Veranstaltung in 2020! Stay tuned!

Und zum Schluss…Oh Moment! Da knackt es in der Leitung… Moment, ja… oh, aha! Jetzt… Ich höre… Unglaublich, aber es scheint heute Morgen wurde am Maibaum in Netphen-Salchendorf eine intergalaktische Nachricht aus dem Weltall abgefangen. Ersten Erkenntnissen nach, kreiste die Aufnahme 37 Tage lang um die Erde und stammt ursprünglich aus der interkosmokulturellen Raumstation Q. Beim Versuch eine Nasenstaubabsorbtionsmaschine zu bauen, hatte der Professor versehentlich sich selbst und sein Forscherteam mit Frau Litha sowie ihre kleinen Kosmonauten in den Orbit katapultiert. Wir haben die Nachricht in aufwendigen Verfahren entschlüsselt und präsentieren hier erstmals den Beweis, dass es auch im All Leben gibt… oder Quatsch. Achtung, viel Spaß! Und auf ganz bald und wieder in echt!

Eure WeltQugler Giulia & Stefan


Die Musik stammt von unserem intergalaktischen Freund und Spacecommander Matthias Grübel. Checkt seine neue EP!

Qrisenkultur

Qultur im Schichtbetrieb. Im Q geht’s weiter, allein oder im Familienverbund. Und so langsam wird aus einem ehemaligen Büro ein Werkstatt-Qafé. Die Möbel sind raus, der Raum aufgeräumt, die Wände gefegt und jetzt ist alles bereit für die nächste Phase: Frische Farbe an die Wände! Herzlichen Dank an unsere fleißigen Helfer*innen!

Qrisenkultur: Frühlingsboten


Zum Glück hält sich der Frühling nicht an die Kontaktsperre. Wo habt ihr die erste Osterglocke entdeckt? Wieso ist ausgerechnet ein schönes großes Eis bei der Kälte euer Frühlingsanfang? Schickt uns euren persönlichen Frühlings-Foto-Boten und wenn ihr mögt die Geschichte dazu an hallo(ät)qulturwerkstatt(punkt)de
Wir sammeln für eine kollektive Qollage oder wie es die Fantastischen Vier gereimt haben: „Lern zu lieben, wen (was) du siehst, und dazu gibt es einen Trick: Sag schnipp dibbeldidip asiebndibip Schnippndibipnbadip Sipndipndip“

Qrisenkultur

Liebe Qulturinteressierte,

was machen Kunst und Kultur in der Krise? Was macht die Qulturwerkstatt in der Krise?

Zu allererst müssen wir verantwortungsvoll mit der Situation umgehen. In diesem Sinne kann unsere für den 27. März geplante Veranstaltung „Qompliz*innen gesucht“ so nicht stattfinden.

Doch was können Kunst und Kultur tun, wenn die Krise zur Normalität geworden ist? Hierzu zwei Gedanken:

1. Wir möchten Sie ermutigen Ihre Ideen aber auch Wünsche und Bedarfe für einen Dritten Ort wie das „Q“ in Netphen-Deuz in die Qulturwerkstatt zu tragen. Was ist für Sie Kultur? Was macht einen Begegnungsort für Sie aus? Was kann die Kultur für die Menschen in Netphen und darüber hinaus jetzt und in Zeiten nach der Krise tun? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Jetzt oder später. Wir sammeln Ihre Ideen und möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen. Zu gegebener Zeit auch gerne in Einzelterminen vor Ort im Q.

2. Mehr denn je, benötigen wir die verbindende und erheiternde Kraft kultureller Erfahrungen. Über digitale Wege, per Brief oder Telefon. Die Qulturwerkstatt möchte zur Qrisenkultur aufrufen. In Italien singen die Menschen von den Balkonen, Freunde schicken Spotify Playlists gegen die Tristesse der Quarantäne. Was fällt Ihnen ein, für eine kulturelle Auszeit? Die Qulturwerkstatt sucht trotz Krise Qompliz*innen und möchte vernetzen, um die aktuelle Lage mutig und kreativ anzugehen. Vielleicht können wir gemeinsam etwas tun, um allen die nächste Zeit leichter und heiterer zu gestalten.

Anbei ein erster Impuls aus unserer letzten Sitzung vom 14. März.

Schreiben Sie uns Ihre Ideen und Wünsche per Email
oder schreiben Sie in unser öffentliches digitales Notizbuch: Qrisenkultur
oder rufen Sie uns an: 0159 061 290 63 (9-12 Uhr)

Bleiben Sie heiter und gesund.

Herzliche Grüße aus der Qulturwerkstatt!

Infoflyer Qulturwerkstatt und Q

Qomplizinnen & Qomplizen gesucht



Am 27. März öffnet die Qulturwerkstatt die Türen des Q, denn wir suchen Qomplizinnen und Qomplizen für den neuen Ort der Begegnung und Kultur und Netphen.
Wollen Sie Qomplizin und Qomplize werden? Oder sind Sie einfach neugierig? Dann schreiben Sie uns bis zum 13. März an:
hallo(ät)qulturwerkstatt(punkt)de

gefördert vom:

Entrümpelung

Schmeiß die Möbel ausm Fenster, wir brauchen Platz zum… Qafétrinken! Am 7. Februar hieß es im Q zum ersten Mal in die Hände gespuckt. Während in der Qüche die Köpfe rauchten, packten zeitgleich viele fleißige und starke Hände aus dem Verein mit an, um den Raum für das zukünftige Qafé im Q zu entrümpeln. Dabei fiel es gar nicht immer leicht sich von manchem geschichtsträchtigen Staub zu verabschieden. Letztendlich entschwebte wie von Zauberhand aber sogar die große Treppe. Da staunten sogar die Vierbeiner. Jetzt gibt’s jede Menge Platz für Ideen und gemütliche Gestaltung. Herzlichen Dank für euren Einsatz!

Jahreshauptversammlung

Heiter, leidenschaftlich und engagiert ging es zu bei unserer ersten Jahreshauptversammlung. Einige neue Menschen durften wir in der Qulturwerkstatt begrüßen, die sich sogleich tatkräftig einbrachten. Das „Q“, unser Dritter Ort für Netphen, war das große Thema an diesem Nachmittag. Wir haben ArbeitsQreise gebildet, die sich eigenverantwortlich um die jeweiligen Bausteine des Konzepts kümmern. Unsere nächste große Veranstaltung, „Qomplizen gesucht“, wurde geplant und viele freiwilige Helfer fanden sich dafür. Wir haben unzählige Termine koordiniert, noch mehr Ideen gesammelt und spielerisch herausgefunden was für uns das Q bedeutet. Vielen Dank!

4. Newsletter der Qulturwerkstatt

Frohes Fest und einen guten Rutsch wünscht die Qulturwerkstatt

Liebe Mitglieder und Freunde der Qulturwerkstatt,

ein qunterbunt erfolgreiches und quirliges Jahr geht zu Ende oder fängt bald an, nach dem Q ist vor dem Q und alle Jahre wieder grüßt die Qulturwerkstatt! Mit unserem letzten Newsletter im Gründungsjahre 2019 möchten wir euch einen kleinen Jahresrückblick und eine Vorschau für 2020 geben.

Freunde heiterer Epik lesen einfach weiter, wer’s dazu noch bunt mag, scrollt sich nach unten durch’s Jahr…

Unsere erste Veranstaltung war im April das Pantoffelkino im heimischen Wohnzimmer. In Anwesenheit des Drehbuchautors Martin Behnke zeigten wir seinen Kinospielfilm „Wir sind Jung wir sind stark“. Dazu gab’s ein kleines feines Buffett und hinterher eine Gesprächsrunde mit dem Autoren. Unsere riesige Wohnzimmerwand erwies sich als sehr praktisch und konnte es locker mit einem Programmkino aufnehmen. Qino war gut, das wird es wieder geben!

Dann kam Anfang Juni auch schon die geniale Neuigkeit: Unsere Bewerbung war erfolgreich! Die Qulturwerkstatt hat als eines von 17 Projekten aus über 150 Bewerbungen den Zuschlag für das Förderprogramm „Dritte Orte“ des Landes NRW erhalten! Das bedeutete zunächst vor allem mediale Aufmerksamkeit, was natürlich toll ist, dann aber auch viel Bürokratie und erst im November den tatsächlichen Bescheid, der uns die Förderung von 50.000 € häppchenweise bis August nächsten Jahres zu Verfügung stellt. Mit diesen Mitteln entwickeln wir nun ein Konzept für den „Dritten Ort“ der Qulturwerkstatt. Wir nennen ihn das „Q“.

Noch im Freudentaumel produzierten wir das Sommersonnenwenden-Kindertheatermitmachstück (ein Hoch auf deutsche Komposita!) „Fräulein Litha und Herr Professor“ für den Salchendorfer Backes. Auch hier hatten wir so viel Spaß, dass wir, wären die Tage etwas länger, schon längst „Fräulein Litha und der Weihnachtsprofessor“ o.ä. erfunden hätten.

Mit Theater ging es dann auch weiter, wieder in einem Wohnzimmer, aber diesmal zu Gast bei Sebastian Zimmermann. Jan Becker aus Berlin gab „Der Kontrabass“. Mit über vierzig Gästen, darunter einige begeisterte Theaterneulinge, eine weitere Veranstaltung, wie sie typisch für die Qulturwerkstatt ist: Qualität, für alle erschwinglich und erreichbar, in gemütlicher Atmosphäre, die zum Verweilen und Austausch einlädt.

Und zuletzt ging’s dann ins Netpher Rathaus! Eine Ode an die Siegerländer Himmel kam in Form von Fotografien mit den zwei Ausstellungen „Thirty Names of Grey“ und „Gold“ an die Wände des Sitzungssaals und des Steuerbüros Friedrich.
Ausstellungsbesucher waren aber nicht nur zum Schauen eingeladen, sondern konnten sich selbst kreativ austoben: mit Zuckerwatte und Polaroid-Kamera eigene Wolkenobjekte schaffen, mit dem Siegener Dichter Crauss Wolkentexte erfinden, mit Janine Lückerath von den Klimawelten Hilchenbach zu Wolken forschen, zur Wolkencollage beitragen oder einfach wolkiges Popcorn genießen…

Und wer zu Weihnachten Geldgeschenke erhalten haben sollte: Eine der besten Wertanlagen liegt ja bekanntlich im Kunstmarkt, also greift zu: Die Bilder der Ausstellung sind zu luftig leichten Preisen zu haben und sind zum Beispiel auch für emigrierte Siegerländer mit Panoramahimmelsehnsucht ein hervorragendes Geschenk.

Fast nebenbei aber deswegen nicht weniger erfahrungsreich, war der Workshop „Mix it Make it Show it“, der beim Theaterwochenende der Thetasis in Beienbach stattfand. Die Teilnehmer waren einfach qool und erarbeiteten innerhalb von drei Stunden Theater-, Video- und Audiobeiträge, die sie anschließend zu einer crossmedialen Performance verschmolzen.

Ja und zwischendruch waren da natürlich ein paar sehr schöne Nachmittage im „Q“ bei unseren regelmäßigen „Jour Fixe“-Treffen, die jedesmal eine Bereicherung sind, sowohl an Input, als auch an Begegnungen.

Unser letztes diesjähriges Treffen wurde mitgestaltet von Christine Loth (Loth Städtebau und Stadtplanung, Siegen), die Dank der „Dritte Orte“ Förderung von nun an unser „Partner in Qrime“ auf Koordinations- und Planungsebene ist.

Für 2020 ist so einiges geplant: das „Q“ wird Form annehmen mit der Bewerbung auf die nächste Förderphase „Dritte Orte“ und den ersten Umbauarbeiten, Hörspiel-, Film- und Figurentheaterworkshop, Q-Markt… qurz: neuer Quatsch, Querelen und Qultur! Aber hierzu im nächsten Newsletter mehr! Es bleibt jedenfalls spannend!

Wer gern dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen unsere Jahreshauptversammlung am 25.01.2020 im „Q“ in Deuz zu besuchen!

Bleibt uns nur einen famosen Rutsch ins neue Jahr zu wünschen, hoffentlich bis bald!

Eure Qulturwerkstatt